Neuerscheinung

- 16. APR. 2026
- 1 Titel
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Enthalten in
- Rod Laver Arena · Di., 11. Aug. · 19:45
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Infos zu Massive Attack
Dunkle Basslinien, schleichende Breakbeats und Stimmen, die wie Lichtkegel durch nächtlichen Nebel schneiden: Aus dieser Spannung formten Massive Attack einen Sound, der gleichermaßen körperlich, politisch und filmisch wirkt. Hervorgegangen aus dem stiloffenen Soundsystem The Wild Bunch, verbanden Robert Del Naja, Grant „Daddy G“ Marshall, Andrew „Mushroom“ Vowles und Adrian „Tricky“ Thaws Ende der 1980er-Jahre Hip‑Hop-Samples, Dub-Bässe, Soul, Post-Punk und nächtliche Selbstreflexion zu einer neuen musikalischen Sprache. Das Debüt „Blue Lines“ legte 1991 mit Songs wie „Safe From Harm“ und dem sehnsuchtsvollen „Unfinished Sympathy“ den Grundstein des Trip‑Hop, wobei seine fiebrige Unruhe den Sound weit über jede Genreschublade hinaustrieb. Auf „Protection“ (1994) vertiefte die Gruppe ihre hypnotischen Grooves, bevor „Mezzanine“ (1998) den Klang radikal verdunkelte: Verzerrte Gitarren, klaustrophobische Rhythmen und Elizabeth Frasers schwebender Gesang machten „Teardrop“ und „Angel“ zu zeitlosen Fixpunkten – und bescherten der Band ihr erstes britisches Nummer-eins-Album. Nach personellen Umbrüchen setzte „100th Window“ (2003) auf digitale Kälte und Sinéad O’Connors eindringliche Stimme, während „Heligoland“ (2010) mit Hope Sandoval, Martina Topley-Bird und weiteren Gästen neue Farben in das vertraute Halbdunkel brachte. Mit der EP „Ritual Spirit“ (2016) kehrte Wegbegleiter Tricky erstmals seit den 1990er-Jahren zurück. Und mit der Klimaschutz‑EP „Eutopia“ (2020) bewiesen Massive Attack, dass ihr Gespür für den Zeitgeist auch drei Jahrzehnte nach der ersten Bassline nichts an Schärfe verloren hat.
- AUS
- Bristol, England
- GENRE
- Electronic