The End, So Far

The End, So Far

Es gibt diese eine Stelle auf „The End, So Far“, die zeigt ziemlich genau auf, um was es auf dem siebten Album der Band aus Des Moines, Iowa geht. Sie findet sich gleich am Anfang von „Hive Mind“: Eigenartige Soundnebel, die so klingen, als kämen sie aus einem defekten Funkgerät, werden von harten Gitarren zersägt; irgendwann gesellt sich ein Beat dazu, der in seiner Geschwindigkeit am ehesten nach einem Maschinengewehr klingt. Slipknot, das bedeutet also auch 2022 das Maximum an Energie. Atempausen sind eigentlich nur dafür da, um Ruhe vor dem Stürmen zu erzeugen. Unter der Ägide ihres neuen Produzenten Joe Baresi erreichen Corey Taylor und Co. in diesem Wechselspiel zwischen laut und leise, zwischen atmosphärischen, fast progressiven Parts und aggressiven Explosionen neue Perfektion.

Video-Extras