Zuna

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Deutschsprachiger Rap hat sich in den vergangenen Jahren emanzipiert. Er bildet Lebensrealitäten ab – auch jene, die in den Medien normalerweise nur wenig Beachtung finden. Zuna dient da als bestes Beispiel. Der Rapper kann auf eine Biografie zurückblicken, die von Flucht und Unsicherheit geprägt ist. Er wuchs im von Krieg und Armut gebeutelten Libanon auf, floh als Kind mit seiner Familie nach Europa, lebte in Frankreich, Deutschland und in der Schweiz und wuchs zeitweise bei Pflegeeltern auf. Als er 15 war, wurde die Familie abgeschoben, um bald darauf wieder ihr Glück in Deutschland zu suchen. In Dresden fand Zuna schließlich eine Heimat – und in der KNM Gang endlich musikalische Verbündete. 2015 erschien sein erstes Album, „Planet Zuna“, und nur zwei Jahre später gelang ihm mit seiner dritten LP „Mele7“ der endgültige Durchbruch. Kurz darauf katapultierte ihn „Super Plus“, eine Kollaboration mit Azet, erstmals an die Spitze der Charts. Seinen Werdegang schilderte Zuna 2020 in der Autobiografie „Richtung Paradies: Von den Blocks aus Baalbek zum Traum von Heimat, Gold und Macht“. Doch du findest seine Geschichte auch in jedem seiner Tracks. Sie verbinden klassische Hip-Hop-Beats mit arabischen Einflüssen sowie mit Afrobeat, Trap und Elektro. Daraus entsteht ein sehr eigenes, sehr gegenwärtiges Klanggewand, das gut zu den mal harten, mal assoziativen Straßenrap-Lyrics passt.

HEIMATORT
Lebanon
GEBOREN
3. Juli 1993
GENRE
Hip-Hop/Rap
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