Die Toten Hosen

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Jede Generation im deutschen Sprachraum hat ihre eigene Geschichte zu den Toten Hosen. Wer in den 80er-Jahren aufwuchs, hat die Düsseldorfer über ihr Deutschpunk-Frühwerk kennengelernt – über Alben wie „Opel-Gang“, das die Band aufnahm, als Campino noch zur Schule ging, oder „Damenwahl“. Kinder der 90er-Jahre werden die Clips zu „Sascha … ein aufrechter Deutscher“ oder „Wünsch dir was“ im Musikfernsehen gesehen haben. Und alle, die in den 2000ern auch nur ein Ohr am Radio hatten, kamen um den hymnischen Nummer-eins-Hit „Tage wie diese“ kaum herum. Während all dieser Jahre haben Frontmann Campino und seine Bandkollegen Kuddel, Andi, Breiti und Vom Ritchie Erstaunliches geleistet. Die Jahre des Songwritings und die vielen Konzerte erweiterten den Horizont der Band – und so coverten Die Toten Hosen von Mersey-Beat über Adriano Celentano bis hin zu Punk-Klassikern alles, was gute Melodien hat. Sie spielten unplugged und mit Sinfonieorchester, gastierten in Opern und Konzerthäusern und schrieben Theatermusik. Doch trotz Weiterentwicklung und diverser musikalischer Abstecher blieben sie sich immer treu, was nicht zuletzt ihr Album „Laune der Natur“ (2017) bewies. Wer einmal auf einem ihrer Konzerte war – oder einen der Konzert-Mitschnitte wie „Im Auftrag des Herrn (Live)“ (1996) oder „Die Toten Hosen Live: Der Krach der Republik“ (2013) gesehen hat –, wird rasch erkennen: Die Band gibt dir manchmal einen Boxschlag in die Flanke, will nicht nur tanzen, sondern auch raufen. Aber am Ende umarmt sie dich mit ihren Songs so, wie das in Deutschland nur wenige andere können.

GENRE
Rock
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