

Wenn es um Härte im melancholischen Doom-Metal geht, kommt man an Cathedral nicht vorbei. Doch das elfminütige „Picture of Beauty & Innocence“-Intro wird eingesessene Schwertmetall-Gemüter verwundern: Idyllischen Flöten folgt eine geballte Ladung Düsternis – verzerrten Powerakkorden, Lee Dorrians gutturaler Raukehle und verlangsamten Tempi sei Dank. Unbestritten ist, dass „Forest of Equilibrium“ aus dem Jahr 1991 heute einen klaren Fixpunkt im Bereich der Doom-Musik darstellt.