

Das Debüt von LINKIN PARK ist zugleich ein Manifest der kalifornischen Band, deren angespannter, wütender Rock Zutaten aus Hip‑Hop, Emo, Dance‑Punk und Alternative Rock mischt. Über stolpernden Beats und gewaltigen Gitarren gehen Sänger Chester Bennington, der kreischen kann wie kaum ein anderer, und der trotzige MC Mike Shinoda schweren Gefühlen auf den Grund. Das hallende „In the End“ und das paranoide „Crawling“ verbinden ihre düsteren Stimmungen mit tiefen Grooves und Hooks, die hängen bleiben, während der Opener „Papercut“ die Anspannung mit brachialen, vom Metal geprägten Riffs auf die Spitze treibt, die das Fundament für Shinodas rasante Raps bilden..