

Mit seinem analytischen und gleichzeitig emotionalen Stil hat Wolfgang Dauner die Jazzwelt nachhaltig beeinflusst: Nach vielen Jahren des Auslotens und der Überwindung von Stilgrenzen mit seinem United Jazz and Rock Ensemble setzte sich der Stuttgarter, der zunächst eine Lehre als Maschinenschlosser gemacht hatte, schließlich für Aufnahmen ohne Begleitung ans Klavier. So entstand sechs Jahre nach seinem Debüt „Changes“ (1978) „Solo Piano“. Dauner spielte ausschließlich Eigenkompositionen ein und schaut auch in der Kombination von Fusion und klassischer Jazzballade gern über den Tellerrand.