

Die Maus
Ihr Augenklimpern ist ebenso legendär wie ihr klackernder Gang: Eine orange Maus begeistert seit über 50 Jahren Kinder wie Erwachsene wöchentlich mit Lach- und Sachgeschichten. Sobald das lustige Gespann aus Maus, kleinem blauen Elefanten und gelber Ente im Fernsehen auftaucht, gibt es keine Frage, die zu klein oder zu groß, zu ulkig oder zu ernst ist. „Wie wird die Brezel braun? Wer wohnt auf dem Mond? Reden Fische unter Wasser?“, bringt der Sänger Mark Forster in seinem Die Sendung mit der Maus-Geburtstagssong die Fragenvielfalt auf den Punkt. Löcher in den Bauch zu fragen, ist das Ziel – oder wie Forster singt: „Ich frag die Maus und sie findet es heraus.“ Die Maus macht das mit viel Geduld und Einfallsreichtum. Der halb so große, laut trötende Elefant wiederum ist neugierig, muss aber etwas länger überlegen und legt lieber ein Nickerchen ein. Die quirlige, laute und freche Ente verbreitet dafür wildes Chaos. Selbst wenn die Sendung ein halbes Jahrhundert alt ist: Die Sendung mit der Maus ist zeitlos und immer am Zahn der Zeit. Denn auch aktuelle und heikle Themen kommen zur Sprache, darunter Transgender-Sein, Rassismus, Diversity oder Klimawandel. Das Streben, für alle Kinder zugänglich zu sein – unabhängig von Herkunft, sozialem Status oder Sprache – ist bereits im Intro präsent: Der Einstieg wurde in 113 verschiedenen Sprachen aufgenommen. Die reguläre Fernsehserie ist in Deutsch, Ukrainisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Kurdisch und Dari verfügbar.