Muse

Muse

Alles begann damit, dass John Legend seine Stimme für den Refrain von Clipses „The Birds Don’t Sing“ einsang. Pharrell Williams hatte 2025 das Comeback-Album „Let God Sort Em Out“ des Hip‑Hop-Duos produziert. Er war so inspiriert, dass er Legend für ein größeres Projekt wieder ins Studio holte. Die beiden kamen in Williams’ Studio im Pariser Hauptsitz von Louis Vuitton zusammen und nahmen „Muse“ auf, ein ambitioniertes Album, das Legends Gesangstalent in den Mittelpunkt stellt und dabei aus Funk und Gospel, Afrobeat und Spionagefilm-Glamour, Hip‑Hop und dem Militärsignal „Taps“ schöpft. (In „Bodies on the Floor“ prallen Hip‑Hop und „Taps“ aufeinander: ein stürmischer Song, der das Sprichwort „In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt“ auslotet und bei dem Clipse erneut mitmischen.) Erstaunlich, aber wahr: „Muse“ ist das erste gemeinsame Projekt von Legend und Williams, zwei prägenden Figuren der Black Music des 21. Jahrhunderts. Legends geschmeidige Stimme und Pharrells Studiozauber, dazu das feine Gespür der beiden für Vergangenheit und Zukunft der Musik, machen sie zu idealen Partnern.

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