That's Just Me

That's Just Me

Riley Green gibt sich nie mit dem Status quo zufrieden. Der Singer-Songwriter – und seit 2026 auch Coach bei „The Voice“ – ist stolz darauf, Alben zu machen, die seine vielfältigen Einflüsse widerspiegeln, statt sich an aktuellen Trends zu orientieren. Produziert von Dann Huff (Keith Urban, Rascal Flatts), lässt Green auf „That’s Just Me“ diesen Einflüssen auf 19 Tracks freien Lauf. Mit dabei sind Country-Ikonen wie Brooks & Dunn und der aufstrebende Star Hannah McFarland. Um diese Vielseitigkeit zu erreichen, hat Green eine Mischung aus eigenen Songs, Co-Writes und Songs anderer Songwriter:innen vereint. Zusammengehalten wird das Album von seiner durchweg charismatischen Performance und Huffs sanfter, größtenteils akustischer Produktion. Das Duett mit McFarland, „Go Again“, ist schon jetzt ein Fan-Favorit. Darin tauschen sich die beiden über die bittersüßen Folgen eines One‑Night-Stands aus. „Bartender in Destin“ handelt zwar technisch gesehen von einem Strand, doch das Zusammenspiel aus gezupfter Dobro und Akustikgitarre verankert den Song in den Appalachen-Klängen von Greens Heimat im Nordosten Alabamas. Im Folgenden gibt Green selbst Einblicke in einige der wichtigsten Songs. „Beach Happy“ Ich bin mit gebrannten CDs aufgewachsen, auf denen etwa 2Pac, Tim McGraw und Merle Haggard zu hören waren. Ich glaube, so mache ich auch heute gerne Alben. Deshalb wollte ich diesen kleinen Strandmoment auf dem Album haben. Dieser Song und „Bartender in Destin“ haben das für mich perfekt umgesetzt. „Well Well Whiskey“ (mit Jake Worthington) Von allen Sängern, die ich je gehört habe, kommt Jake stimmlich am ehesten an George Jones ran. Gleichzeitig macht er Dinge, die ich mich selbst nicht trauen würde. Seine Melodiebögen und Läufe sind anders und einzigartig. Ich bin schon lange Fan von ihm. Ich habe den Song vor etwa drei Jahren geschrieben. Dann war Jake mit mir in Australien auf Tour. Er kam mir wie eine Comicfigur vor, einfach durch und durch Country. Ich sagte dann: „Jake, ich habe einen Song, den ich aufnehmen werde. Wenn du dabei sein willst, wäre das super.“ Und er hat ihn gerockt. Wenn ich den Song höre, spule ich immer zu Jakes Part vor, weil er so gut klingt. „Ten Pairs of Boots“ Dieser Song ist für mich die Essenz der Country-Musik. Eines muss ich über [den verantwortlichen Songwriter] Chase [McGill] sagen: Er hat unglaublich viele verschiedene Dinge drauf. Ich hatte als Songwriter und mit meinen eigenen Songs durchaus Erfolg, aber ich lebe in meiner Welt und mache mein eigenes Ding in meinem eigenen Stil. Chase hingegen macht viele unterschiedliche Sachen.

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