

Die kanadischen Instrumental-Avantgardisten verstehen sich auch auf ihrem vierten Album bestens auf die Verschmelzung gegensätzlicher musikalischer Texturen. Auf diese Weise kreieren sie eine komplexe Soundästhetik: Die Songs auf „Winter Hymn Country Hymn Secret Hymn“ sind überwiegend von Post-Rock-typischer Dynamik geprägt, die im Falle von „Frederica“ nach jazzigem Beginn in einem tobenden Gitarrengewitter enden. In anderen Stücken spielt die Band hingegen gekonnt mit angedeuteten Spannungsbögen und sorgt so für einen gemäßigten, klanglichen Gegenpol.