STILL DON'T PANIC

STILL DON'T PANIC

„Neuer Sound, neue Sachen, geile Songs“ fasst Musso sein Album zusammen und erklärt: „Ich bin immer noch hungrig.“ Nach „Don’t Panic“ von 2021 ist der Titel „STILL DON’T PANIC“ definitiv kein Zufall: „Irgendwie dachte ich, das kommt noch mal geil als Statement. Wir sind immer noch da, immer noch Ruhe, keine Panik“, erzählt er im Gespräch mit Aria Nejati von Apple Music. Aller Entspanntheit zum Trotz: Mal eben aus dem Ärmel geschüttelt sind die Songs nicht. „Ich schreibe alles auf dem Handy“, erklärt Musso den Prozess. „Ich bin auf jeden Fall nicht der, der an das Mic geht und freestylt. Ich muss den Beat hören und dann ziehe ich mich zurück, setze mich auf die Couch und schreibe.“ Musikalisch schlägt das Album eine Brücke zwischen klassischem Trap, deepen Momenten und energiegeladenen Clubsounds. „RUF MICH AN“ liefert ein Gefühl von nächtlicher Leichtigkeit mit Punch. „DRY‑FIT“ knallt mit treibenden Drums und ist ein Paradebeispiel für Mussos Trap-Handschrift, während „LAS AMERICAS“ – entstanden auf Teneriffa – überraschend melodisch klingt. In Tracks wie „WER HAT DIE SCHULD“ und „KODAK FLOW“ zeigt sich der Musiker nachdenklich. So macht der Mannheimer mit seinem starken siebten Soloalbum klar: Er braucht niemanden, um groß zu klingen. 15 Songs, kein einziges Team‑up. „Die Songs haben alleine geklatscht“, sagt er. Und: „Ich will noch mal zeigen, dass ich mich musikalisch allein tragen kann – Features hebe ich mir für das nächste Projekt auf.“

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