

Drei Jahre hat sich der Rapper, Sänger und Songwriter Zeit für neue Musik gelassen. Für jemanden, der normalerweise alle ein bis zwei Jahre ein Album droppt, ist das ziemlich ungewöhnlich. Die Corona-Pandemie gab dem Österreicher Zeit, noch intensiver an seinen Songs zu feilen. 17 sind es geworden und sie bewegen sich klar vom Hip-Hop zum Pop. Das liegt unter anderem daran, dass Dame, statt mit Beat-Produzent:innen im Studio zu stehen, die Songs daheim an Gitarre und Klavier entstehen ließ. Die Beats schleichen sich dann doch hin und wieder ein und geben dem Album einen atmosphärischen Klang. Dennoch sind es die eingängigen Melodien, die den Hörer:innen im Gedächtnis bleiben. Der Musiker mag es melodisch – „Alle meine Farben“ spiegelt das ganz klar wider.