

„The Neon“ also. Das kann, so sagen Erasure selbst, alles Mögliche sein – ein Schlafzimmer etwa, eine Stadt oder gleich ein ganzes Land. Eines aber ist sicher: Der Elektropop der britischen Disco-Routiniers schillert in allen Farben. Im Vergleich zum eher reflektierenden Vorgänger „World Be Gone“ greifen die beiden Musiker dabei auf alte Zeiten zurück. So tupfen 80er-Synthies ihre Melodien über treibende Elektro-Beats, während wir die warme Stimme von Andy Bell hören. Was „The Neon“ aber mehr denn je prägt, ist ein Händchen für den richtigen Refrain. Disco-Hymnen wie „Nerves of Steel“ oder „Tower of Love“ gehören zum Stärksten, was das Duo seit Langem aufgenommen haben.