Olivia Rodrigo
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„Ich bin mit Country aufgewachsen“, sagte Olivia Rodrigo in einem Interview gegenüber Apple Music. „Country ist für mich sehr ausdrucksvoll und emotional, denn es malt Bilder von ganz konkreten Szenarien.“ Die 2003 im kalifornischen Temecula geborene Sängerin, die ihre ersten Erfahrungen im Showgeschäft als Schauspielerin sammelte, singt keinen Country, sondern Pop. Was sie allerdings von dieser musikalischen Früherziehung mitgenommen hat, ist die Fähigkeit, genau solche Bilderwelten zu entwerfen. Das zeigte schon „drivers license“, nicht ihre erste Single, aber die, die ihre musikalische Karriere 2021 mit einem Turbo nach vorne schob. Wie sie da von einem der größten Momente im Erwachsenwerden singt – nämlich jenem, in dem man zum ersten Mal ganz legal hinter einem Lenkrad sitzen darf – und das mit den schlimmsten Momenten im Erwachsenwerden vermengt – nämlich diesem ständigen Liebeskummer –, das war so eingängig, so traurig, so allgemeingültig wie nur wenige andere Popsongs.

Rodrigo selbst stapelt übrigens tief, wenn sie über ihre Musik spricht. So sagte sie über ihr Debütalbum „SOUR“, das sei eben das Beste gewesen, was sie mit ihren 17 Jahren machen konnte. Bescheidenheit ist eine Zier, aber in diesem Falle nicht notwendig. SOUR“ verkaufte sich nicht nur hervorragend, es ist auch genau das: hervorragend. Wer Popsongs mag, die offen und ehrlich direkt aus dem Herzen erzählen, kommt an Olivia Rodrigo nicht vorbei.

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