Neuerscheinung

- 31. JULI 2026
- 1 Titel
Alben
Künstler-Playlists
Live-Alben
Compilations
Enthalten in
- Slottsskogen · Do., 13. Aug. · 19 Uhr
- Suvilahden kaasukello · So., 16. Aug. · 18 Uhr
- Marinen · Fr., 21. Aug. · 19 Uhr
- Domaine National de Saint-Cloud · Do., 27. Aug. · 19 Uhr
- Olympiapark München · Mo., 31. Aug. · 18 Uhr
- Metropolitan Museum of Art · Mi., 16. Sept. · 19 Uhr
- Palacio de los Deportes · Sa., 19. Sept. · 19 Uhr
- Zilker Park Parking · Fr., 2. Okt. · 19 Uhr
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Infos zu Lykke Li
Zwischen flüchtigem Rausch und bleibendem Herzschmerz hat Lykke Li eine eigene Pop-Dämmerung geschaffen: kühl, körperlich und schonungslos intim. Die Musikerin machte 2007 online mit der reduzierten EP „Little Bit“ auf sich aufmerksam, auf der ihr nahezu schwereloser Gesang über trockenen Beats und verspielten Synthesizern schwebte. Gemeinsam mit Produzent Björn Yttling entwickelte sie diesen eigenwilligen Minimalismus auf „Youth Novels“ (2008) weiter und verwandelte die Unsicherheit junger Liebe in rhythmisch verschobenen Indie‑Pop. „Wounded Rhymes“ (2010) zog die Vorhänge zu, ließ Trommeln grollen und brachte mit „I Follow Rivers“ jenen Welterfolg hervor, dessen fiebrige Sehnsucht weit über die Indie-Szene hinausreichte. Das Trennungsalbum „I Never Learn“ (2014) machte anschließend aus emotionalen Trümmern große, hallende Balladen und vollendete eine lose Trilogie über Liebe, Verlust und Selbstsuche. Auf „so sad so sexy“ (2018) tauschte Li den Vintage-Schleier gegen Trap-Beats, R&B-Nächte und glänzende Pop-Oberflächen, ohne ihre Melancholie abzulegen. Mit dem audiovisuellen Projekt „EYEYE“ (2022) kehrte sie zu radikaler Reduktion zurück und zerlegte das Werk zwei Jahre später auf „ƎYƎYƎ“ noch einmal in rückwärts fließende Stimmen und schwebende Ambient-Texturen. „The Afterparty“ (2026) öffnete den Klang schließlich wieder weit: Ein Orchester, elektronische Abgründe und ekstatische Rhythmen treffen dort auf eine Künstlerin, die Scham, Begehren und Ernüchterung nicht mehr nur im Halbdunkel betrachtet, sondern mitten auf der Tanzfläche ausstellt. So bleibt Lis Musik ein eleganter Widerspruch – gemacht für Nächte, in denen man gleichzeitig verschwinden und gesehen werden möchte.
- AUS
- Ystad, Sweden
- GEBOREN
- 18. März 1986
- GENRE
- Alternative