10 Titel, 34 Minuten

UNSERE ANMERKUNGEN

„Ich musste ehrlich mit mir selbst und manchen Situationen sein – so bin ich dieses Album angegangen“, sagt Holly Lapsley Fletcher gegenüber Apple Music. „Einen Song schreibe und produziere ich innerhalb von zwei Tagen, er ist also sehr unmittelbar. Ich gehe ins Studio und schreibe darüber, was mir in der Woche passiert ist, und so belasse ich es. Das ist sehr therapeutisch.“ Vier Jahre nach ihrem Debüt, mit dem sie Fans wie Billie Eilish und Taylor Swift gewann, ist die Singer-Songwriterin, Produzentin und selbsterklärte Musikfanatikerin aus Liverpool zurück – mit einem berauschenden zweiten Album, das neben Trennungsschmerz auch die Schönheit der Natur beschreibt. Die Produktion ist gewagter und größer angelegt, inspiriert von Eighties-Indie, Electronica und sogar Disco, wie man im Song „Womxn“ hört. „Nach ‚Long Way Home‘ machte ich ein Jahr Pause“, erzählt Låpsley. „Ich musste auf meine psychische Verfassung achten und mich vom Touren erholen. Damals konnte ich nicht schreiben, aber ich fand meine Balance wieder und bekam die Kontrolle zurück. Ich bin mit 17 in diese Industrie gekommen und von mir wurde erwartet, ein Debütalbum abzuliefern. Aber dieses Mal entdecke ich mich selbst.“ Hier führt uns Låpsley Track für Track durch diesen Entdeckungsprozess.

Through Water
„Ich traf mich mit meinen Dad in der Woche, als der Song entstand. Er ist eine weltweit führende Persönlichkeit im Bereich Nachhaltigkeit und arbeitet an den Themen Klimawandel und Wasser. Ich ging ins Badezimmer im Gebäude meines Labels XL, direkt neben dem Studio, und drehte den Wasserhahn auf. Dann drückte ich auf die Sprachmemo-Funktion und las eine Rede vor, die mein Dad gehalten hatte. Daraus entstand der Track – das Album beginnt mit seinen Worten. Er ist wohl mein größter Fan.“

My Love Was Like the Rain
„Ich hörte ständig Lieder von Robyn und dachte: ‚Ich will auch einen Song mit so viel Energie machen!‘ Doch dann wurden die Akkorde etwas düsterer.“

First
„Ich liebe Drake und viele Afrobeats-Sachen, das beeinflusste mich hier. Ich wollte einen Song machen, dessen Produktion in diese Richtung geht. Er handelt davon, in jemanden verknallt zu sein und diese Person total zu vergöttern – auch wenn die Gefühle einseitig sind.“

Ligne 3
„Ich verbrachte zwei Monate in Montpellier, wo mein Ex-Freund wohnt. Ligne 3 war die Straßenbahnlinie von unserer Wohnung zu seiner Arbeit. Das war am Anfang meines freien Jahres, ich hatte also nicht viel zu tun. Ich fühlte mich nicht gut, also ging ich raus und lief zwei Monate in der Stadt herum. Es beschreibt das Ende dieser Beziehung und diesen Ort. Es war eine sehr einsame Zeit.“

Our Love is a Garden
„Mein Lieblingssong auf dem Album! Ich war verrückt nach den Achtzigern und dem Label 4AD, Bands wie Cocteau Twins und This Mortal Coil. Deshalb wollte ich eine Referenz auf diese Ära haben.“

Leeds Liverpool Canal
„Der Kanal hatte immer eine große Bedeutung für unsere Familie, ob für die Männer, die allein dort entlang liefen und mit ihren Problemen haderten, oder für mich und meinen Dad beim Angeln. Mein Dad hat nun beruflich mit Wasser zu tun, das verbindet noch stärker mit diesem Ort. Dieses Instrumental dreht sich letztlich um Heimat.“

Sadness is a Shade of Blue
„Ich wollte einen authentischen Popsong über Depressionen und darüber machen, dass wir alle für unser eigenes Wohl verantwortlich sind. Wir sollten immer versuchen, unser Leben zu verbessern. Es frustrierte mich, dass ich mich sehr um meine Psyche bemühte, während mein Ex nichts tat um seine eigene psychische Gesundheit zu verbessern.“

Womxn
„Das war der erste Song, den ich fürs Album schrieb, als ich mich ziemlich schlecht fühlte. Ich gab Pete O’Grady das Demo und er holte mit seiner Produktion so viel mehr heraus. Diese Single-Veröffentlichung sollte den Leuten zeigen, wie sehr ich mich verändert habe und wie das aus einem Gefühl der Akzeptanz entstand.“

Bonfire
„Hier geht es um einen leicht reizbaren, unbeherrschten Menschen. Diese Person findet es total schwierig, sich zu ändern. Deswegen habe ich das Gefühl, ich müsste meine eigene Art ändern, wenn ich mit ihm zusammen bin, um ihm entgegenzukommen.“

Speaking of the End
„An diesem Song habe ich mit Eg White gearbeitet. Ich kam zu ihm ins Studio und bewunderte sein Klavier. Man sieht es nicht mehr oft, dass jemand wirklich eines im Studio stehen hat. So entstand die Idee, es in einem Song einzusetzen. Das hier war der allererste Vocal-Take. Der Text handelt vom Ende einer Beziehung und dem Beginn einer neuen, aber auch vom Ende der Kindheit und dem Beginn des Erwachsenseins. Es ist gleichzeitig düster und munter.“

UNSERE ANMERKUNGEN

„Ich musste ehrlich mit mir selbst und manchen Situationen sein – so bin ich dieses Album angegangen“, sagt Holly Lapsley Fletcher gegenüber Apple Music. „Einen Song schreibe und produziere ich innerhalb von zwei Tagen, er ist also sehr unmittelbar. Ich gehe ins Studio und schreibe darüber, was mir in der Woche passiert ist, und so belasse ich es. Das ist sehr therapeutisch.“ Vier Jahre nach ihrem Debüt, mit dem sie Fans wie Billie Eilish und Taylor Swift gewann, ist die Singer-Songwriterin, Produzentin und selbsterklärte Musikfanatikerin aus Liverpool zurück – mit einem berauschenden zweiten Album, das neben Trennungsschmerz auch die Schönheit der Natur beschreibt. Die Produktion ist gewagter und größer angelegt, inspiriert von Eighties-Indie, Electronica und sogar Disco, wie man im Song „Womxn“ hört. „Nach ‚Long Way Home‘ machte ich ein Jahr Pause“, erzählt Låpsley. „Ich musste auf meine psychische Verfassung achten und mich vom Touren erholen. Damals konnte ich nicht schreiben, aber ich fand meine Balance wieder und bekam die Kontrolle zurück. Ich bin mit 17 in diese Industrie gekommen und von mir wurde erwartet, ein Debütalbum abzuliefern. Aber dieses Mal entdecke ich mich selbst.“ Hier führt uns Låpsley Track für Track durch diesen Entdeckungsprozess.

Through Water
„Ich traf mich mit meinen Dad in der Woche, als der Song entstand. Er ist eine weltweit führende Persönlichkeit im Bereich Nachhaltigkeit und arbeitet an den Themen Klimawandel und Wasser. Ich ging ins Badezimmer im Gebäude meines Labels XL, direkt neben dem Studio, und drehte den Wasserhahn auf. Dann drückte ich auf die Sprachmemo-Funktion und las eine Rede vor, die mein Dad gehalten hatte. Daraus entstand der Track – das Album beginnt mit seinen Worten. Er ist wohl mein größter Fan.“

My Love Was Like the Rain
„Ich hörte ständig Lieder von Robyn und dachte: ‚Ich will auch einen Song mit so viel Energie machen!‘ Doch dann wurden die Akkorde etwas düsterer.“

First
„Ich liebe Drake und viele Afrobeats-Sachen, das beeinflusste mich hier. Ich wollte einen Song machen, dessen Produktion in diese Richtung geht. Er handelt davon, in jemanden verknallt zu sein und diese Person total zu vergöttern – auch wenn die Gefühle einseitig sind.“

Ligne 3
„Ich verbrachte zwei Monate in Montpellier, wo mein Ex-Freund wohnt. Ligne 3 war die Straßenbahnlinie von unserer Wohnung zu seiner Arbeit. Das war am Anfang meines freien Jahres, ich hatte also nicht viel zu tun. Ich fühlte mich nicht gut, also ging ich raus und lief zwei Monate in der Stadt herum. Es beschreibt das Ende dieser Beziehung und diesen Ort. Es war eine sehr einsame Zeit.“

Our Love is a Garden
„Mein Lieblingssong auf dem Album! Ich war verrückt nach den Achtzigern und dem Label 4AD, Bands wie Cocteau Twins und This Mortal Coil. Deshalb wollte ich eine Referenz auf diese Ära haben.“

Leeds Liverpool Canal
„Der Kanal hatte immer eine große Bedeutung für unsere Familie, ob für die Männer, die allein dort entlang liefen und mit ihren Problemen haderten, oder für mich und meinen Dad beim Angeln. Mein Dad hat nun beruflich mit Wasser zu tun, das verbindet noch stärker mit diesem Ort. Dieses Instrumental dreht sich letztlich um Heimat.“

Sadness is a Shade of Blue
„Ich wollte einen authentischen Popsong über Depressionen und darüber machen, dass wir alle für unser eigenes Wohl verantwortlich sind. Wir sollten immer versuchen, unser Leben zu verbessern. Es frustrierte mich, dass ich mich sehr um meine Psyche bemühte, während mein Ex nichts tat um seine eigene psychische Gesundheit zu verbessern.“

Womxn
„Das war der erste Song, den ich fürs Album schrieb, als ich mich ziemlich schlecht fühlte. Ich gab Pete O’Grady das Demo und er holte mit seiner Produktion so viel mehr heraus. Diese Single-Veröffentlichung sollte den Leuten zeigen, wie sehr ich mich verändert habe und wie das aus einem Gefühl der Akzeptanz entstand.“

Bonfire
„Hier geht es um einen leicht reizbaren, unbeherrschten Menschen. Diese Person findet es total schwierig, sich zu ändern. Deswegen habe ich das Gefühl, ich müsste meine eigene Art ändern, wenn ich mit ihm zusammen bin, um ihm entgegenzukommen.“

Speaking of the End
„An diesem Song habe ich mit Eg White gearbeitet. Ich kam zu ihm ins Studio und bewunderte sein Klavier. Man sieht es nicht mehr oft, dass jemand wirklich eines im Studio stehen hat. So entstand die Idee, es in einem Song einzusetzen. Das hier war der allererste Vocal-Take. Der Text handelt vom Ende einer Beziehung und dem Beginn einer neuen, aber auch vom Ende der Kindheit und dem Beginn des Erwachsenseins. Es ist gleichzeitig düster und munter.“

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