Unsere Anmerkungen Mit „Folklore“ veröffentlichte Taylor Swift im Sommer eines der überraschendsten Alben des Jahres. Sie schrieb Lieder, auf die sich – nicht zuletzt dank der Mitwirkung von Aaron Dessner (The National) und Justin Vernon (Bon Iver) – auch all diejenigen einigen konnten, die eigentlich eher auf Indiepop stehen. Dass jetzt eine Fortsetzung erscheint, ist ein Coup – nicht nur, weil wohl niemand damit gerechnet hätte, sondern vor allem, weil Swift auch auf dieser Platte nicht stehenbleibt. Der stete Fluss, den „Folklore“ ausmachte, wird hier aufgebrochen; die einzelnen Songs besitzen Fäden, die in die verschiedensten Richtungen ausfasern. Das ist groß angelegter Pop! „gold rush“ oder „champagne problems“ hätte man sich in anderen Arrangements auch auf Swift-Alben wie „1989“ vorstellen können. Manchmal aber, etwa in „closure“, scheint sie genau das nicht zu interessieren – da arbeiten Swift und der abermals für große Teile der Produktion verantwortliche Dessner mit wunderbar stolpernden Beats. Dessners The National hören wir diesmal übrigens in voller Mannschaftsstärke. „coney island“ heißt der Song, in dem die Stimmen von Taylor Swift und Matt Berninger plötzlich nebeneinanderstehen. Berninger ist nicht der einzige prominente Gast: In „no body, no crime“ hören wir die kalifornischen Pop-Schwestern Haim; auch Vernon ist wieder dabei. Ein großartiges Pop-Weihnachtsgeschenk!

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