

Wenn Nick Jonas an Sonntage denkt, erinnert er sich daran, wie er mit seiner Familie an diesem Tag immer zur Kirche ging – gut gekleidet und konzentriert auf den Gottesdienst. Inzwischen ist Jonas selbst Vater und zieht gemeinsam mit seiner Frau Priyanka Chopra eine Tochter groß. Auf „Sunday Best“, seinem fünften Soloalbum, dreht sich alles um diese Lebensphase, in der der Musiker immer sein Bestes geben möchte. Auf dem Eröffnungstrack „Sweet to Me“ erzählt Jonas dabei von den zarten Momenten seines Lebens: Da leiht er mit seinem Vater Filme in der Videothek aus oder spuckt Wassermelonensamen durch den Garten, damit sie später zu neuen Früchten heranwachsen. Über das Album hinweg zeigt sich der Künstler verletzlich, aber auch dankbar für sein bisheriges Leben und für alles, das er sich aufbauen konnte. Auf der Single „Gut Punch“ nimmt er trotzdem etwas Abstand, um über die Momente nachzudenken, in denen er selbst sein größter Kritiker war. Dabei zählt er die Unsicherheiten auf, die mit dem Älterwerden und dem Blick in den Spiegel einhergehen. „If you find that inner child/Haven’t seen him for a while/Let him know he’s doing fine/Hit me like a gut punch“ („Wenn du dieses innere Kind findest / Es schon eine Weile nicht gesehen hast / Lass es wissen, dass alles in Ordnung ist / Triff mich wie ein Schlag in die Magengrube“), singt er. Das Thema Familie zieht sich wie ein roter Faden durch jede Note des Albums. So hat Nick für den Song „The Greatest“ auch seine Brüder Joe und Kevin ins Studio geholt. Und auf Tracks wie „I Need You“ verspricht er seiner Frau, dass er sie für immer lieben wird. Der wahre Star im Leben des Musikers ist aber ohne Frage seine Tochter. So schenkt er ihr auf dem letzten Lied des Albums einen liebevollen Moment und bittet sie, mit ihm „Princesses“ zu spielen. Dieses kleine Märchen scheint nur für sie beide geschrieben zu sein.