13 Titel, 43 Minuten

UNSERE ANMERKUNGEN

„Aufrichtigkeit, gebrochene Herzen, Liebe, Lust, Euphorie: Diese Themen spielen zwar in meiner Lieblingsmusik eine große Rolle, aber auf meinen eigenen Alben hab ich sie bisher immer außen vor gelassen“, sagt DJ und Erfolgsproduzent Mark Ronson zur Entstehungsgeschichte seines neuen Albums. „Wenn ich in die Welten von anderen Künstlern eintauche – egal ob Queens of the Stone Age, Lady Gaga oder wer auch immer – dann arbeite ich an richtig heftigem Zeug. Aber meine eigenen Alben sollen eher was für Plattensammler oder für den Dancefloor sein.“ Doch nach dem Ende einer Beziehung versammelte Mark hochkarätige Künstler wie Miley Cyrus, Lykke Li und Alicia Keys um sich und ging mit ihnen in New York und Los Angeles ins Studio. Bei den Sessions flossen persönliche Themen ein, die bei früheren Alben ein No-Go gewesen wären. „Es war das erste Mal, dass ich mich nicht wirklich hinter einem Konzept verstecken konnte“, verrät er. „Ich musste mir stattdessen sagen, dass ich meine eigene Person dieses Mal mehr in die Musik einbringen muss.“ Entdecke die Storys hinter den einzelnen Songs und füge das Album schon vorab zu deiner Mediathek hinzu, damit du es dir ab dem 21. Juni sofort anhören kannst.
„Late Night Prelude“ „Der Opener eines Albums muss für mich ein Statement sein – etwas Grandioses, das den Hörer sofort packt und erahnen lässt, was ihn auf dem Rest erwartet. David Campbell, der für die Streicher zuständig war, hatte die Idee zu diesem wunderschönen Arrangement. Es erinnert etwas an das Love Unlimited Orchestra von Barry White – nur ein wenig langsamer und psychedelischer. Und dann kommt der direkte Übergang zu …“
„Late Night Feelings“ (feat. Lykke Li) „Das war der erste Song, an dem wir arbeiteten und der sich wirklich so anfühlte, als würde er den Weg für das Album ebnen. Ich startete damals gerade die Zusammenarbeit mit der Songwriterin Ilsey Juber, die ich über Diplo kennengelernt hatte. Von ihr stammt der erste Verse, diese melodische Idee. Als wir uns dann überlegt haben, wer das singen könnte, meinte sie: ‚Lykke wäre da perfekt‘. Sie legte gerade letzte Hand an Lykkes Album ‚So Sad So Sexy‘. Eigentlich stammt die Idee für den Albumtitel von Lykke. Statt das Album ‚Club Heartbreak‘ oder nach einem der anderen Brainstorming-Vorschläge zu nennen, hat mir das sofort als Titel gefallen, weil diese sogenannten nächtlichen Gefühle irgendwie alles sein können, das dich nachts wachhält – von gebrochenen Herzen über Lust und Liebe bis hin zum Brexit. Es könnte alles Mögliche sein.“ „Find U Again“ (feat. Camila Cabello) „Vor zwei Jahren, als ich gerade mit Kevin Parker arbeitete und wir ein paar DJ-Gigs zusammen machten, probierten wir so einiges aus. Von ihm stammt die Idee für die Melodie und die Akkorde. Er ging dann zurück nach Perth, um am Album von Tame Impala zu arbeiten, und so kamen wir leider nicht dazu, das Ding zu Ende zu bringen. Also fragte ich ihn: ‚Kann ich den Song fertigmachen und ihn auf mein Album packen?‘ Es war so ein großartiger und starker Ansatz, den ich nicht verschwenden wollte. Mir fehlten nur noch die perfekte Stimme und die richtige Person für die Lyrics. Und das war Camila Cabello. Sie ist ein riesiger Popstar und manchmal denke ich: ‚Mann, diese Künstler haben bestimmt keinen Bock, mit mir zu arbeiten‘. Dann hab ich ihr aber den Track geschickt und sie war begeistert. Sie kam vorbei und hat die Lyrics geschrieben. Ich war total begeistert, wie ernst sie die Sache nahm, jeden einzelnen Take. In der Popmusik ist es normalerweise so, dass die Künstler den Chorus nur einmal singen und der Part dann einfach drei Mal in den Track kopiert wird.“
„Pieces of Us“ „King Princess ist bei [Ronsons Label] Zelig gesignt und macht so gut wie alles selbst. Ich geb zwar ab und zu mal meinen Senf dazu, aber sonst ist sie sehr selbstständig. Sie macht ihr ganz eigenes Ding: Ihre Musik ist melancholisch, träumerisch, sphärisch – nicht immer super aggressiv in Sachen Drums und Tempo. Genau das wollte ich erhalten. So lange hab ich wahrscheinlich noch nie gewartet, bis ich die Drum- und Bass-Arrangements in einen Song einbauen konnte. Sie brachte mir immer wieder neue Songs, weil sie sehr smart und produktiv ist – sie kann in kürzester Zeit einen guten Song schreiben. Aber ich musste den nervigen Daddy geben: ‚Das ist nicht gut genug, arbeite noch mal dran und bring mir was anderes.‘ Alles auf diesem Album musste zumindest ein kleines bisschen ans Herz gehen.“
„Knock Knock Knock“/„Don't Leave Me Lonely“/„When U Went Away“ „Das sind alles Songs von YEBBA. Ich sage ihr eine große Zukunft voraus. Ich war begeistert von der Idee, YEBBA eigenen Raum auf dem Album zu geben: ‚Don't Leave Me Lonely‘ ist wahrscheinlich das emotionale Herzstück des Albums und wird eingeleitet und abgeschlossen von den beiden anderen Songs. Und irgendwie erzählen diese drei Tracks auch eine Story: ‚Knock Knock Knock‘ ist der Kennenlernsong, in dem es ein bisschen sexy zugeht. ‚Don't Leave Me Lonely‘ bringt dieses ‚Lass mich heute Nacht nicht allein, weil ich dich nicht vergessen kann‘-Gefühl zum Ausdruck und hat fast einen Vibe wie bei Whitney oder Tina Turner. Und der dritte Teil ‚When You Went Away‘, bringt die ‚Ich bin traurig, aber ich werde es schon überleben‘-Stimmung rüber. Hier werden über drei Songs hinweg alle Stadien einer Beziehung beschrieben: das Kennenlernen, die Einsamkeit und die Heilungsphase.“
„Truth“ „Dodgr lieferte hier diesen wirklich brillanten Rap-Part, der aber sehr unkonventionell war, wenn er auf den Beat trifft. Manchmal denkt sich mein Super-Pop-Hirn: ‚Hm, ich weiß nicht. Brauchen wir noch was? Was ist mit dem Verse?‘ Diana Gordon meinte: ‚Ihr seid genial, Leute. Das hört sich nach einem verdammt guten Part an. Zerbrecht euch nicht den Kopf darüber, wo alles hingehört. Es fühlt sich richtig an.‘ Sie steuerte die Melodie zu einem Teil des Chorus bei, was echt klasse war. Und dann hat uns Alicia Keys geholfen, das Ganze abzurunden.“
„Nothing Breaks Like a Heart“ (feat. Miley Cyrus) „Miley ist eine Künstlerin, mit der ich schon seit Jahren arbeiten wollte. Und ungefähr vier Jahre lang hab ich ihr immer wieder Ideen geschickt. Manchmal hab ich was von ihr gehört, manchmal nicht. Ilsey hatte diese Anfangsidee. Und ich dachte mir: ‚Die perfekte Künstlerin dafür wäre Miley. Sie schreibt mir immerhin in 50 Prozent der Fälle zurück. Versuchen wir’s einfach mal, vielleicht haben wir Glück.‘ Miley kam vorbei und schrieb den Rest des Songs.“
„True Blue“ (feat. Angel Olsen) „Das letzte Album von Angel Olsen hab ich rauf- und runtergespielt. Ich hab es das erste Mal bei meinem Pilates-Kurs durch die Wand gehört und dann musste ich einfach rübergehen und diesen Tanzlehrer fragen, von wem der Song ist. Angel sang mir die Melodie einfach auf den Anrufbeantworter. Es war unglaublich. Sie sang es mit Orgelbegleitung, ich glaube in ihrem Haus, und es klang wie eine kleine Arie oder der Gesang von Meerjungfrauen aus den 30er-Jahren. Ich erinnere mich noch, dass ich dachte: ‚Wenn sie mich da einen Beat darunterlegen lässt, klingt das wie ABBA auf Drogen‘. Sie kam ins Studio und dachte sich anfangs wahrscheinlich: ‚Wer ist überhaupt dieser Pop-Heini? Ist das nur irgendein Wichtigtuer?‘ Der Song klingt ein bisschen wie ABBA, aber produziert von Nick Lowe auf Drogen.“
„Why Hide“ „Das war der letzte Song, den wir aufs Album gepackt haben. Diana Gordon war Teil des ganzen Kreativprozesses. Sie ist ein wunderbarer Mensch. Ihre Stimme hat dieses herrliche, übersinnliche, bezaubernde Etwas – irgendwie gebrochen und doch voller Power. Irgendwo zwischen Aaliyah und Massive Attack, und eher Downtempo.“
„2 AM“ „Der Track ist eine Art Gegenpol zu ‚Late Night Feelings‘, ein weiterer Song mit Lykke, den wir geschrieben haben, als wir in [Rick Rubins Studio] Shangri-la [in Los Angeles] waren. ‚Ich bin nicht dein Liebhaber, aber wir machen Liebe/Warum rufst du mich um 2 Uhr nachts an?‘ Normalerweise vermeide ich Balladen auf meinen Alben. Ich bin schließlich DJ und wer will schon eine verdammte Ballade hören? Aber ich selbst hör gern Balladen. Ich will nichts hören, was von Anfang bis Ende gezwungen fröhlich klingt. Der Song war gut und es fühlte sich richtig an, ihn mit reinzunehmen.“
„Spinning“ „Auf dem Album gibt es jede Menge Uptempo-Tracks, zu denen man tanzen kann, aber dennoch steht das Thema Liebeskummer im Mittelpunkt. Ich dachte mir also, dass es ganz nett wäre, etwas zu haben, das sich ein bisschen so anfühlt wie das Licht am Ende des Tunnels. Lykke singt darauf – am Ende – und sie bringt den Refrain vom Opener zurück. YEBBA hat ihn gehört und war total hin und weg. Sie meinte: ‚Du musst mich auf diesem Track auch was singen lassen‘. Und sie lieferte diese wunderschönen, chorähnlichen Harmonien, wie sie sie schon für Chance the Rapper gesungen hatte. Es ist wirklich toll, dass in diesem letzten Song Ilsey, Lykke und YEBBA zusammen vertreten sind, weil sie alle eine so wichtige Rolle auf dem Album spielen.“

Achtung, Eltern! Inhalt für Kinder nicht geeignet Mastered for iTunes

UNSERE ANMERKUNGEN

„Aufrichtigkeit, gebrochene Herzen, Liebe, Lust, Euphorie: Diese Themen spielen zwar in meiner Lieblingsmusik eine große Rolle, aber auf meinen eigenen Alben hab ich sie bisher immer außen vor gelassen“, sagt DJ und Erfolgsproduzent Mark Ronson zur Entstehungsgeschichte seines neuen Albums. „Wenn ich in die Welten von anderen Künstlern eintauche – egal ob Queens of the Stone Age, Lady Gaga oder wer auch immer – dann arbeite ich an richtig heftigem Zeug. Aber meine eigenen Alben sollen eher was für Plattensammler oder für den Dancefloor sein.“ Doch nach dem Ende einer Beziehung versammelte Mark hochkarätige Künstler wie Miley Cyrus, Lykke Li und Alicia Keys um sich und ging mit ihnen in New York und Los Angeles ins Studio. Bei den Sessions flossen persönliche Themen ein, die bei früheren Alben ein No-Go gewesen wären. „Es war das erste Mal, dass ich mich nicht wirklich hinter einem Konzept verstecken konnte“, verrät er. „Ich musste mir stattdessen sagen, dass ich meine eigene Person dieses Mal mehr in die Musik einbringen muss.“ Entdecke die Storys hinter den einzelnen Songs und füge das Album schon vorab zu deiner Mediathek hinzu, damit du es dir ab dem 21. Juni sofort anhören kannst.
„Late Night Prelude“ „Der Opener eines Albums muss für mich ein Statement sein – etwas Grandioses, das den Hörer sofort packt und erahnen lässt, was ihn auf dem Rest erwartet. David Campbell, der für die Streicher zuständig war, hatte die Idee zu diesem wunderschönen Arrangement. Es erinnert etwas an das Love Unlimited Orchestra von Barry White – nur ein wenig langsamer und psychedelischer. Und dann kommt der direkte Übergang zu …“
„Late Night Feelings“ (feat. Lykke Li) „Das war der erste Song, an dem wir arbeiteten und der sich wirklich so anfühlte, als würde er den Weg für das Album ebnen. Ich startete damals gerade die Zusammenarbeit mit der Songwriterin Ilsey Juber, die ich über Diplo kennengelernt hatte. Von ihr stammt der erste Verse, diese melodische Idee. Als wir uns dann überlegt haben, wer das singen könnte, meinte sie: ‚Lykke wäre da perfekt‘. Sie legte gerade letzte Hand an Lykkes Album ‚So Sad So Sexy‘. Eigentlich stammt die Idee für den Albumtitel von Lykke. Statt das Album ‚Club Heartbreak‘ oder nach einem der anderen Brainstorming-Vorschläge zu nennen, hat mir das sofort als Titel gefallen, weil diese sogenannten nächtlichen Gefühle irgendwie alles sein können, das dich nachts wachhält – von gebrochenen Herzen über Lust und Liebe bis hin zum Brexit. Es könnte alles Mögliche sein.“ „Find U Again“ (feat. Camila Cabello) „Vor zwei Jahren, als ich gerade mit Kevin Parker arbeitete und wir ein paar DJ-Gigs zusammen machten, probierten wir so einiges aus. Von ihm stammt die Idee für die Melodie und die Akkorde. Er ging dann zurück nach Perth, um am Album von Tame Impala zu arbeiten, und so kamen wir leider nicht dazu, das Ding zu Ende zu bringen. Also fragte ich ihn: ‚Kann ich den Song fertigmachen und ihn auf mein Album packen?‘ Es war so ein großartiger und starker Ansatz, den ich nicht verschwenden wollte. Mir fehlten nur noch die perfekte Stimme und die richtige Person für die Lyrics. Und das war Camila Cabello. Sie ist ein riesiger Popstar und manchmal denke ich: ‚Mann, diese Künstler haben bestimmt keinen Bock, mit mir zu arbeiten‘. Dann hab ich ihr aber den Track geschickt und sie war begeistert. Sie kam vorbei und hat die Lyrics geschrieben. Ich war total begeistert, wie ernst sie die Sache nahm, jeden einzelnen Take. In der Popmusik ist es normalerweise so, dass die Künstler den Chorus nur einmal singen und der Part dann einfach drei Mal in den Track kopiert wird.“
„Pieces of Us“ „King Princess ist bei [Ronsons Label] Zelig gesignt und macht so gut wie alles selbst. Ich geb zwar ab und zu mal meinen Senf dazu, aber sonst ist sie sehr selbstständig. Sie macht ihr ganz eigenes Ding: Ihre Musik ist melancholisch, träumerisch, sphärisch – nicht immer super aggressiv in Sachen Drums und Tempo. Genau das wollte ich erhalten. So lange hab ich wahrscheinlich noch nie gewartet, bis ich die Drum- und Bass-Arrangements in einen Song einbauen konnte. Sie brachte mir immer wieder neue Songs, weil sie sehr smart und produktiv ist – sie kann in kürzester Zeit einen guten Song schreiben. Aber ich musste den nervigen Daddy geben: ‚Das ist nicht gut genug, arbeite noch mal dran und bring mir was anderes.‘ Alles auf diesem Album musste zumindest ein kleines bisschen ans Herz gehen.“
„Knock Knock Knock“/„Don't Leave Me Lonely“/„When U Went Away“ „Das sind alles Songs von YEBBA. Ich sage ihr eine große Zukunft voraus. Ich war begeistert von der Idee, YEBBA eigenen Raum auf dem Album zu geben: ‚Don't Leave Me Lonely‘ ist wahrscheinlich das emotionale Herzstück des Albums und wird eingeleitet und abgeschlossen von den beiden anderen Songs. Und irgendwie erzählen diese drei Tracks auch eine Story: ‚Knock Knock Knock‘ ist der Kennenlernsong, in dem es ein bisschen sexy zugeht. ‚Don't Leave Me Lonely‘ bringt dieses ‚Lass mich heute Nacht nicht allein, weil ich dich nicht vergessen kann‘-Gefühl zum Ausdruck und hat fast einen Vibe wie bei Whitney oder Tina Turner. Und der dritte Teil ‚When You Went Away‘, bringt die ‚Ich bin traurig, aber ich werde es schon überleben‘-Stimmung rüber. Hier werden über drei Songs hinweg alle Stadien einer Beziehung beschrieben: das Kennenlernen, die Einsamkeit und die Heilungsphase.“
„Truth“ „Dodgr lieferte hier diesen wirklich brillanten Rap-Part, der aber sehr unkonventionell war, wenn er auf den Beat trifft. Manchmal denkt sich mein Super-Pop-Hirn: ‚Hm, ich weiß nicht. Brauchen wir noch was? Was ist mit dem Verse?‘ Diana Gordon meinte: ‚Ihr seid genial, Leute. Das hört sich nach einem verdammt guten Part an. Zerbrecht euch nicht den Kopf darüber, wo alles hingehört. Es fühlt sich richtig an.‘ Sie steuerte die Melodie zu einem Teil des Chorus bei, was echt klasse war. Und dann hat uns Alicia Keys geholfen, das Ganze abzurunden.“
„Nothing Breaks Like a Heart“ (feat. Miley Cyrus) „Miley ist eine Künstlerin, mit der ich schon seit Jahren arbeiten wollte. Und ungefähr vier Jahre lang hab ich ihr immer wieder Ideen geschickt. Manchmal hab ich was von ihr gehört, manchmal nicht. Ilsey hatte diese Anfangsidee. Und ich dachte mir: ‚Die perfekte Künstlerin dafür wäre Miley. Sie schreibt mir immerhin in 50 Prozent der Fälle zurück. Versuchen wir’s einfach mal, vielleicht haben wir Glück.‘ Miley kam vorbei und schrieb den Rest des Songs.“
„True Blue“ (feat. Angel Olsen) „Das letzte Album von Angel Olsen hab ich rauf- und runtergespielt. Ich hab es das erste Mal bei meinem Pilates-Kurs durch die Wand gehört und dann musste ich einfach rübergehen und diesen Tanzlehrer fragen, von wem der Song ist. Angel sang mir die Melodie einfach auf den Anrufbeantworter. Es war unglaublich. Sie sang es mit Orgelbegleitung, ich glaube in ihrem Haus, und es klang wie eine kleine Arie oder der Gesang von Meerjungfrauen aus den 30er-Jahren. Ich erinnere mich noch, dass ich dachte: ‚Wenn sie mich da einen Beat darunterlegen lässt, klingt das wie ABBA auf Drogen‘. Sie kam ins Studio und dachte sich anfangs wahrscheinlich: ‚Wer ist überhaupt dieser Pop-Heini? Ist das nur irgendein Wichtigtuer?‘ Der Song klingt ein bisschen wie ABBA, aber produziert von Nick Lowe auf Drogen.“
„Why Hide“ „Das war der letzte Song, den wir aufs Album gepackt haben. Diana Gordon war Teil des ganzen Kreativprozesses. Sie ist ein wunderbarer Mensch. Ihre Stimme hat dieses herrliche, übersinnliche, bezaubernde Etwas – irgendwie gebrochen und doch voller Power. Irgendwo zwischen Aaliyah und Massive Attack, und eher Downtempo.“
„2 AM“ „Der Track ist eine Art Gegenpol zu ‚Late Night Feelings‘, ein weiterer Song mit Lykke, den wir geschrieben haben, als wir in [Rick Rubins Studio] Shangri-la [in Los Angeles] waren. ‚Ich bin nicht dein Liebhaber, aber wir machen Liebe/Warum rufst du mich um 2 Uhr nachts an?‘ Normalerweise vermeide ich Balladen auf meinen Alben. Ich bin schließlich DJ und wer will schon eine verdammte Ballade hören? Aber ich selbst hör gern Balladen. Ich will nichts hören, was von Anfang bis Ende gezwungen fröhlich klingt. Der Song war gut und es fühlte sich richtig an, ihn mit reinzunehmen.“
„Spinning“ „Auf dem Album gibt es jede Menge Uptempo-Tracks, zu denen man tanzen kann, aber dennoch steht das Thema Liebeskummer im Mittelpunkt. Ich dachte mir also, dass es ganz nett wäre, etwas zu haben, das sich ein bisschen so anfühlt wie das Licht am Ende des Tunnels. Lykke singt darauf – am Ende – und sie bringt den Refrain vom Opener zurück. YEBBA hat ihn gehört und war total hin und weg. Sie meinte: ‚Du musst mich auf diesem Track auch was singen lassen‘. Und sie lieferte diese wunderschönen, chorähnlichen Harmonien, wie sie sie schon für Chance the Rapper gesungen hatte. Es ist wirklich toll, dass in diesem letzten Song Ilsey, Lykke und YEBBA zusammen vertreten sind, weil sie alle eine so wichtige Rolle auf dem Album spielen.“

Achtung, Eltern! Inhalt für Kinder nicht geeignet Mastered for iTunes
TITEL LÄNGE

Bewertungen und Rezensionen

4.4 von 5
16 Bewertungen

16 Bewertungen

.P.R. ,

🔥🔥🔥

Can’t wait for the whole album! Amazing Singles !!!! 💕

Stephan Midecke ,

Mega Album

Nichts für Pophörer. Ich persönlich finde es großartig, eine tolle Mischung aus Melancholie und Musik für die Nacht.

Baesfirst ,

NEW FAN

Woooow

Mehr von Mark Ronson