ALLES WAR SCHÖN UND NICHTS TAT WEH

ALLES WAR SCHÖN UND NICHTS TAT WEH

Casper war schon immer ein sogenannter Album-Künstler. Ein Musiker also, dessen gesamte Qualität erst dann sichtbar wird, wenn man sich für eine Stunde dem Dauergewitter der Gegenwart entzieht und seine gesamte Aufmerksamkeit diesen Liedern widmet, die Benjamin Griffey in langer, detailverliebter Arbeit produziert hat. Eine Wahrheit, die auch für „ALLES WAR SCHÖN UND NICHTS TAT WEH“ gilt. Schon der Titel kommuniziert die Zerbrechlichkeit des menschlichen Glücks und auch die Songs auf dem ersten Casper-Soloalbum seit dem 2017 erschienenen „Lang lebe der Tod“ changieren konstant zwischen Glück und Verzweiflung, Melancholie und Euphorie. Natürlich vermag auch dieses Album wieder musikalisch zu begeistern und künftige Stadion-Momente zu kreieren – über allem thront aber dennoch das lyrische Talent des Extertalers. In seiner Generation gibt es wohl keinen Zweiten, der so vielschichtig und fein die Geschichten erzählt, die das Leben schreibt.

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Audio-Extras

  • Casper