Unsere Anmerkungen Wie macht man Musik, die völlig zeitlos ist? Indem man zwar die Klänge der Gegenwart nutzt, aber nie auf den Zeitgeist schielt. Auf „ALICIA“ hören wir einige der wohl modernsten Produktionen, die sich die New Yorkerin bisher auf den Leib schneidern ließ – in den Credits finden sich Namen wie Sampha, Ed Sheeran, Mark Ronson und Swizz Beatz. Gleichzeitig stellen sich all diese Zauberer in den Dienst der Sache, nämlich Alicia Keys’ Stimme: Mal wird sie moduliert, schiebt sich in- und übereinander („Time Machine“). Mal bleibt sie fast roh, etwa im Mut machenden „Underdog“. Mal hören wir Gäste, zum Beispiel Neosoul-Queen Jill Scott oder die Hip-Hop-Newcomerin Tierra Whack. Am berührendsten ist der Mutmacher, der die Platte beendet und in dem Alicia nicht mehr benötigt als eine Klavierbegleitung. „The world needs you now“ singt Keys in „Good Job“. Und das kann man durchaus auch auf sie beziehen.

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