

Für alle, die schon mal am Boden zerstört waren, haben AC/DC mit „Dirty Deeds Done Dirt Cheap“ das richtige Gegenmittel. Dieses trotzige Album von 1976 fängt mit den ultimativen Rachefantasien eines Teenagers an, die von einem schmutzigen Riff begleitet werden. Es folgt eine wilde Partynacht mit den Jungs von Down Under. Im Gegensatz zum Wirrwarr im Radio in den späten 70er Jahren hatten AC/DC ihren eigenen, kompromisslosen Stil gefunden. Sie konnten innerhalb eines Songs von Spaßmachern zu manischen Rock 'n' Rollern werden. Diese eigenwillige Mischung, die besonders in Titeln wie „Problem Child“ oder ihrer Version des Fifties-Titels „There's Gonna Be Some Rockin'“ zum Ausdruck kommt, führte dazu, dass man nie wusste, ob man jetzt mit den Jungs Party machen oder sich vor ihnen in Acht nehmen sollte.